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Traditionelle
Fertigungsweise
für einen Rummelpott
MATERIAL
(Bild 1)
1.) Einen Topf Metall, ein irdenes Gefäß, oder eine Blechdose
mit geglätteten schartenfreiem Rand, mit einem Durchmesser
von etwa 12 bis 20 cm vorbereiten.
2.) Eine Schweinsblase, an der ein Stück der Harnröhre stehen
geblieben ist. (Die Anweisung mit der Harnröhre weicht etwas von den
raditionellen Angaben ab. Jedoch hat der Rummelpottbauer Rolf Matthiesen seine
Fertigungsweise in dieser Form gehandhabt.
3.) Zwei längere feste Bänder
4.)
30 bis 40 Trocken-Erbsen (Allerdings nicht in allen Regionen üblich)
5.) Einen Gummiring zum Abdichten der Einweck-Gläser
6.) Einen Pin. Der Pin ist jener Stab, welcher zum rummeln erforderlich
ist. Hierfür gibt es unterschiedliche Material -Anweisungen in der Bevölkerung.
Die erste verlangt einen einfachen Rundstab (z.B.von der Buche) als Pin, eine
andere Angabe fordert einen Rohr-Stab von Reetgras gemacht. Alternativ wird
ebenfalls das Bambus-Rohr genannt. Der hohle Reet-Stab bietet sicher wohl
die besseren Vorraussetzungen für die richtige Schallerzeugung
7.) Klebe. (Ebenfalls nicht traditionell, aber praxisgerecht aus der
Arbeit von Rolf Matthiesen) |
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1.)
Von dem Schlachter ist eine Schweinsblase mit einem Harnröhren-Ansatz zu
holen. Diese wird mit Salzwasser gereinigt und tüchtig eingeweicht.
2.) Von dem unteren Teil der Schweinsblase wird ein etwa 2cm breites
Stück abgeschnitten.
3.) Nun wird die Blase vorsichtig geweitet, daß sie über den
"Pott" paßt.
4.) Blase am Harnröhrenansatz über den Reetpin ziehen, so daß
etwa 5cm der Haut auf dem Stab verbleibt und mit einem guten Knoten festbinden.
(Bild
2)
.
5.) Die Erbsen werden in das Gefäß gefüllt. (Bild 3)
6.) Nun wird die Schweinsblase einschließlich Pin über den Pott
gezogen (Bild 4), mit einem Weckgummi fixiert und anschließend
mit dem Band festgebunden. Hilfe ist ist hierbei sehr angenehm (Bild 5)
.
Das Band wird später , wenn die Blasenhaut ausgetrocknet ist, zur Stabilisierung
mit Klebe eingestrichen.
7.) Der Rummelpott sollte nun (wenn möglich) 14 Tage trocknen.
(Bild 6)
Hierbei zieht sich die Schweinsblase von alleine stramm. Später, nach der
Trocknung wird der Stab zwischen angefeuchteten Daumen und Zeigefinger genommen
und in Längsrichtung gerieben und ruft damit den Rummelton hervor. (Bild
7 + Bild 8)
8.) Der Rummelpott sollte nie im warmen Zimmer aufbewahrt werden, dann
kann er viele Jahre Freude machen.
HINWEIS:
Die Internet-Seite www.rummelpott.de beschreibt ebenfalls diei Fertigung
eines traditionellen Rummelpotts mit erläuternden Bildern.
Die Fotos dieser Seite stammen aus der Fertigung des Rummelpott-Herstellers
Wilfried Benthien.
Es gibt auch die Möglichkeit einen Rummelpott fix und fertig gebaut,
zu kaufen! Siehe >Bezugs-Adressen> |